Jürgen Bulla

FLUSSLANDSCHAFT

Wo der Fluss ein Haus lässt
Melodien aus dem Fenster
Heißt das Glaseck Körperhitze
Hinter den tanzenden Statuen
Sind die Männer an Geldautomaten
Lauschen ängstlich vor Fassaden
Mörtelbekleidet sprechen die Penner
Unter den Brücken wechselt Währung
Augenfarbe heimkehrender Katzen treibt
Noch einen Jungen aus dem Haus
Tritt nicht das nachtnamige Mädchen
Presst ans Glas die Lippen
Salzverkrustet nur der Strom
Erledigt seinen Job der drängt
Den Eilenden vorüber.

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